Aktuelles

Im Monat Oktober halten wir in Zwölf Apostel am Freitag um 17.15 Uhr eine Rosenkranzandacht vor der Hl. Messe um 18 Uhr.

Am nächsten Wochenende, 28.10., endet die Sommerzeit.

Das Requiem mit Choralschola, besonders für die Verstorbenen des letzten Jahres, feiern wir in der Zwölf-Apostel-Kirche am Freitag, 2.11. um 18 Uhr.

 

Gräbersegnung

Wannsee
Am 03.11.2018, 11.00 Uhr
Friedhof Friedenstraße

Am 03.11.2018, 15.00 Uhr
Friedhof Lindenstraße

Schlachtensee
Am 4.11.2018, 15.00 Uhr
Waldfriedhof Wasgensteig

 

Der Dienstbesprechung abgelauscht: Wechsel beim pastoralen Personal

Anfang Juli, Schuljahresende/Ferienanfang, kursierten in der Dienst­bespre­chung in Herz Jesu Zehlendorf folgende Meldungen aus dem Personaldezernat des Erzbistums Berlin: Kaplan Bernhard Holl soll ab 1. September 2018 an einer neuen Stelle wirken, nämlich in Berlin-Reini­ckendorf, Pfarrei St. Franzis­kus. Er be­kommt in Zehlendorf leider auch keinen Nachfolger. Jedoch zieht zum 1. Ok­tober 2018 ein Pfarrvikar in das Schlachten­seer Gemeindehaus bei Zwölf Apostel ein: Pfarrer Wolfgang Ruhnau (56). Er soll einerseits Aufgaben über­neh­men, die bisher Kaplan Holl wahrgenommen hat, andererseits aber auch Pfarrvikar Karl-Heinz Hoefs (74) ersetzen, des­sen Ruhestandsgesuch mit Wir­kung zum Jahreswechsel 2018/2019 angenom­men wird. Pfarrer Ruhnau ist Priester des Erzbistums Berlin, war zuletzt aber einige Jahre ins Bistum Dres­den-Meißen ausgeliehen, wo er als Pfarrer für die Pfarrei Taucha bei Leipzig wirkte; auf Bitten des Berliner Erzbischofs kehrt er nun nach Berlin zurück.

Inzwischen hat Pfarrer Mertz die Kopie des Ernen­nungs­dekretes für Pfarrvikar Ruhnau erhalten (für den gesamten Pastoralen Raum „Berliner Südwesten“, also auch für Hl. Familie und St. Annen) und Termine benannt, an denen Kaplan Holl beim Sonntags­gottes­dienst ver­abschiedet wird (Zwölf Apostel 19.8., St. Otto 26.8., St. Michael 1.9. abends, Herz Jesu 2.9.). Auch die Begrü­ßungs­termine für Pfar­rer Ruhnau liegen aufgrund der Gottesdienstplanung schon fest (St. Michael und Zwölf Apostel 14.10., Herz Jesu 28.10., St. Otto 4.11.).

Was die Sonntagsgottesdienste angeht, sind für die vier Kirchen also bis zum Jahreswechsel drei Geistliche im aktiven Dienst zur Verfügung. Die Hilfe durch Ruhestandspriester und andere Geistliche macht es wohl auch über den Jahres­wechsel hinaus möglich, die Gottesdienstordnung für die vier Kirchen bis auf weiteres unverändert zu lassen.

Die bevorstehenden personellen Veränderungen fordern uns heraus zum herz­lichen Dank an Kaplan Bernhard Holl und zu einem herzlichen Willkommen für Pfarrer Ruhnau! Beiden wünschen wir Gottes Segen im jeweils neuen Auf­gaben­feld!

khh
11.07.18

 

 

Das Pfarrbüro ist montags von 10 – 12 Uhr sowie donnerstags von 15 – 17 Uhr geöffnet. Viele Angelegenheiten können Sie auch gerne per E-Mail erledigen: Pfarrassistent: Herr Fütterer e-mail: pfarrassistent@hl-12-apostel.de

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Gemeinde!
„Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben wird“, so sagt Christus (Joh 14,16). An Pfingsten haben wir uns dankbar an diese Gottesgabe erinnert, und für 22 Jugendliche unserer Gemeinde wird sie sakramentale Wirklichkeit bei ihrer Firmung, die Erzbischof Heiner Koch am 30. Juni nachmittags in unserer Pfarrkirche spenden wird. Schon bei unserem Pfarrfest am 24. Juni (dann auch schon animiert von der Fußball-WM!) werden wir sicher einige dieser Jugendlichen erleben können. Hoffentlich sind sie bereits am Überlegen, mit welchen Aktionen und mit welchem Engagement sie das Gemeindeleben bereichern (und ganz nebenbei den Altersdurchschnitt in unseren Gruppierungen senken) können.

Mit dem Pfingstfest im Rücken, d.h. mit dem Heiligen Geist beschenkt, können wir alle zuversichtlich voranschreiten in die nahe und ferne Zukunft. Wir, die wir durch Taufe und Firmung Kirche geworden sind, zeigen an Fronleichnam diese Zuversicht unübersehbar nach draußen. Der Weg in die Öffentlichkeit an diesem Tag ist immer auch mahnende Selbst-Erinnerung, dass wir nicht „Kirche für uns“ sind, sondern Kirche für andere; das griechische Wort für Kirche – ekklesía – bedeutet: herausgerufen sein. Als von Gott überreich Beschenkte wollen wir anderen Menschen seine Liebe, seinen Segen erfahrbar machen.
Für die drei Sommer-Monate, die dieser „Apostel“ überblickt, empfehle ich Ihnen, die Stimmung einzuatmen, die uns Paul Gerhardt im Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ (Gotteslob Nr. 726) aufklingen lässt. Singen, lesen oder meditieren Sie ruhig einmal alle 8 Strophen dieses alten und frommen Liedes, das in unserer Region (Mittenwalde) entstanden ist! Es wird Ihnen sommerliche und gottvolle Gedanken ins Herz geben, auch denen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen beschwerlichen Ausflug machen können.

Alle aber, die in den Sommerferien verreisen, mögen bereichernde Erfahrungen machen durch das Kennenlernen anderer Länder, anderer Regionen, anderer Menschen, auch bescheidenerer Lebenssituationen! Kehren Sie dann gesund, behütet und gestärkt, bereit für Neues nach Schlachtensee, nach Nikolassee, nach Wannsee – in den Berliner Südwesten – zurück!

Eine erholsame Sommerzeit wünscht für Groß und Klein
Ihr Karl-Heinz Hoefs
Pfarrvikar

 

Liebe Gemeinde!

Nach 40 Tagen Fastenzeit ist es wieder Zeit, österlich das Halleluja zu jubeln: Christus, ist auferstanden! Weil er auferstanden ist, dürfen auch wir auf das ewige Leben hoffen! „Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.“ (Joh 6,47; Wort des Lebens im April) Gottes Liebe zu uns reicht über den Tod hinaus! Fünfzig Tage währt nun die Osterzeit und mündet schließlich ins Pfingstfest – Geburtstagsfest der Kirche; sie bringt den Osterjubel weiter in unsere bedrohte, gefährdete Welt. Sie – die Kirche – das sind wir! Machen wir uns den Gruß des Auferstandenen für jede Begegnung zu eigen: „Friede sei mit euch!“

„Wo Glauben Raum gewinnt …“ Staunen können wir, was Gott auch in unserer Zeit macht: zwei Menschen – innerhalb unserer Pfarrgrenzen wohnend – sind von Gott in unsere Glaubensgemeinschaft gerufen wor­den. Nach intensiver Vorbereitung haben sie nun an Ostern die Sakramente des Christseins empfangen: Taufe, Firmung, Eucharistie. Herzlichen Glückwunsch den „neuen Menschen“ und herzlich willkommen in unserer Pfarr­gemeinde!

Den Kindern, die in dieser Osterzeit zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen werden, wünschen wir ebenfalls, dass sie eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus finden und von Ihm begleitet mit Glaubensfreude durchs Leben gehen!

Im Pastoralausschuss des Pastoralen Raumes „Berliner Südwesten“, der sich nun im zweiten Jahr der Ent­wick­lungsphase befindet, sind inzwischen Arbeitsgruppen gebildet worden. Melden Sie sich, wenn Sie Interesse haben, in einer dieser Gruppen mitzuwirken und die Zukunft der Gemeinden dadurch mitzugestalten: Kommunikation und Öffentlich­keits­arbeit; Jugend, Familie und Generationenprojekte; Geistliches Leben nach innen und außen; Gemeindeentwicklung, Ver­waltung und Organisation. Wichtig wäre eine Ziel­vorgabe für diese AG’s; die Auflistung des Ist-Standes wird nicht genügen, aber auch nicht die Verteilung der Aktivitäten auf die sechs Gemeindestandorte des Pastoralen Raumes. Wie in der Politik, so wird auch für die Kirche eine Vision erwartet: Kirche von morgen darf nicht missverstanden werden als ein Dienstleistungs-Club, der Events an­bietet, auch für Fami­lien­feste, sondern Kirche sollte sein eine neu in Jesus verliebte Gemein­schaft von Menschen, die – mit Christus gestorben und auferstanden (vgl. Röm 6, 3-11) – um ihre Grenzen wissen, sich Gott anvertrauen, seine Hilfe suchen. Von ihm gestärkt bezeugen sie, dass Gott am Werk ist – gestern (siehe z.B. Bibel), heute (siehe z.B. Neugetaufte) und morgen – bei Gläubigen, Andersgläubigen und „Ungläubigen“ (denn Gott ist immer schon da). „An die Ränder gehen“, würde Papst Franziskus sagen. Die Christen freuen sich dankbar darüber, tauschen sich aus und geben Gott die Ehre.

Ostern ist Aufbruch in eine ganz neue Welt! Mit Liebe und Zuwendung begleiten wir auch die Leidenden der Gemeinde, die im Aufbruch sind.

Eine gesegnete Osterzeit wünscht
Ihr Karl-Heinz Hoefs
Pfarrvikar

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Liebe Gemeinde,

Ein „Apostel“ für drei Monate:
Drei Monate

Dunkel und Licht

November:
So düster die Tage, die Bäume sind kahl,
die Natur erinnert: Alles vergeht einmal!
Wir gehen hin zu den Gräbern unserer Lieben
und danken für das, was von ihnen geblieben:

Geschenk der Liebe!

Dezember:
Es hört gar nicht auf, noch weiter zu dunkeln,
jedoch kommt hinzu ein heimliches Funkeln:
Licht strahlt von der Krippe, der Heiland ist da,
Gott kommt uns als Kindlein so anrührend nah:

Geschenk der Liebe!

Januar:
Ein neues Jahr! Was machen wir draus?
Die Sternsinger bringen den Stern uns ins Haus.
„Ich bin das Licht der Welt“, sagt Christus von sich.
„Ihr seid das Licht der Welt“, das gilt
auch für mich:

Geschenk der Liebe!

Nachdrücklich lade ich alle Gemeindeglieder ein zur Pfarrversammlung am
Sonntag,19.November, Elisabeth-Tag, bei dem wir auch allen
danken wollen, die sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagieren.
Papst Franziskus hat den Sonntag vor dem Christkönigsfest
zum Welttag der Armen bestimmt.
Und: Das Jahr des 90. Kirchweihjubiläums von St. Michael gehtnicht nur mit Konzerten zu Ende.
Die engagierten Gemeindeglieder von Wannsee sind am Ermitteln des Unentbehrlichen im Gemeindeleben und wie sie es in Wannsee für die Zukunft sichern können.
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Vergesst auch die Geflüchteten nicht – ÖWW!
Was sonst noch alles geschehen ist, geschieht und geplant wird, können Sie auf den
folgenden Seiten lesen. Esgrüßt Sie herzlich mit Segenswünschen, heute schon auch für Weihnachten und für das
neue Jahr

Ihr Karl-Heinz Hoefs
Pfarrvikar

Liebe Gemeinde,

Mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern haben wir gerade den Kirchentag in Berlin und Wittenberg begangen und den 500. Jahrestag der Reformation: „Ecclesia semper reformanda“ – die Kirche muss sich ständig erneuern. Nun steht Pfingsten unmittelbar bevor. RENOVA-BIS – Du wirst erneuern! – Der Heilige Geist macht die Kirche lebendig – damals. Heute auch? Da muss ich Papst Franziskus zitieren, der bei der Morgenmesse am Montag, 8. Mai, anmerkte: „Petrus, der erste Papst, war offen für den Heiligen Geist. Nicht zur Freude seiner Mitchristen“. Und Papst Franzis-kus spießte einen Satz auf, einen Killer-Satz, der jede kirchliche Erneuerung abblockt: „Das ist immer so gemacht worden“. Ein Satz sei das, der sich dem Heiligen Geist gera-dezu entgegenstellt. – Hüten wir uns folglich vor diesem „Argument“!

Welche Veränderung mag der Hl. Geist wohl von uns erwarten? – Wenn wir zurückblicken auf den Geburtstag der Kirche damals in Jerusalem, dann werden uns da Menschen ver-schiedenster Völker vor Augen ge-stellt, die einander verstehen – der Hl. Geist zeigt Wirkung! Dazu passt ein Kärtchen, das ich im Kirchen-vorraum von St. Michael fand mit dem Jahresleitgedanken 2017 der Salesianischen Gemeinschaft: „Wir sind eine Familie! – Jedes Haus sei Schule des Gebetes und der Liebe“ Dieses Motto überlas-sen wir aber nicht allein dieser Ge-meinschaft, sondern es gilt für alle Glieder der Kirche – Große und Kleine, Alte und Junge, Mutige und Ängstliche, Schwarze und Weiße, Sportler und Rollstuhlfahrer, Brüder und Schwestern …

In diesem Sinne sollten wir uns inspirieren lassen, wenn wir nun im Juni mit Freude das 90. Kirchweihjubiläum der Wannseer Kirche St. Michael begehen, in deren Schatten wir am 25. Juni unser Pfarrfest feiern werden. Sowohl am Fronleichnamssonntag, aber auch am 25. Juni gibt es aus gege-benem Anlass Gottesdienstzeiten, die vom gewohnten Rhythmus abweichen; bitte unbedingt beachten!
Dann folgt schon bald die Ferienzeit, die uns immer eine besondere Nähe zur Natur, zur Schöpfung und ihren Schönheiten, auch zu beeindruckender Kultur ermöglicht.

Für die Sommermonate füge ich nun noch Wünsche hinzu für eine erholsame Zeit und ent-spannte Beziehungen
und grüße Sie herzlich

Ihr Karl-Heinz Hoefs
Pfarrvikar

Liebe Gemeinde,

im vergangenen Monat haben viele von uns ein historisches Ereignis miterlebt: Unser Erzbischof Dr. Heiner Koch hat sich einen Tag lang im Berliner Südwesten umgesehen und schließlich in einem Pontifikalamt am Abend des 15. März die drei Pfarreien Zu den hl. Zwölf Aposteln mit St. Michael, Herz Jesu (Zehlendorf) mit St. Otto und Hl. Familie (Lichterfelde) mit St. Annen in die Entwicklungsphase des neuen Pastoralen Raumes (mit dem Arbeitstitel: Berliner Südwesten) entsandt. So schön sich das anhört, so läutet es doch das Ende unserer Pfarrei ein, denn zum Jahr 2020 soll aus dem Pastoralen Raum Berliner Südwesten eine einzige Pfarrei werden. Tröstlich ist, dass damit nicht die Orte für den Gottesdienst aufgegeben werden; die Verwaltung wird jedoch zentriert, die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anders zugeteilt. Da die Orte für den Gottesdienst erhalten bleiben, aber das pastorale Personal reduziert werden wird, ist es in der Gemeinde an der Zeit, auch gottesdienstliches Tun in die eigene Verantwortung zu nehmen. Positive Ansätze: Erfreulich ist, dass das Kreuzweggebet in dieser Fastenzeit von Gemeindegliedern übernommen wurde. Gleiches bleibt für die Maiandachten zu hoffen. Weiteres ist phantasievoll zu entwickeln und sollte jedenfalls auf viele Schultern verteilt sein. – Wer sich dafür nicht geeignet sieht, der entdeckt vielleicht eine andere Aufgabe, die er für die Gemeinde übernehmen kann: gelegentlich verbrauchte Glühlampen auswechseln, eine Hecke schneiden, ein Stück Garten pflegen? Material wird gestellt. Einen angestellten Küster und Hausmeister haben wir in der Gemeinde nun schon eine ganze Weile nicht mehr! – Auch das Pfarrfest verlangt dringend nach Helfern!

Vom äußeren Betrieb zum inneren Vollzug: Nur noch wenige Wochen, dann ist Ostern. In der Osternacht wird dann in die dunkle Kirche die Osterkerze getragen: „Lumen Christi!“ – das Licht Christi. Die Nacht der Sünde und die Nacht des Todes hat er hell gemacht durch das Geschenk der Sündenvergebung und der Auferstehung. Nicht nur erinnern wir uns dann an unsere Taufe, sondern wir können sakramental den Glanz der Taufgnade durch die Beichte wieder auffrischen. Wie froh wird dann die Osterfeier! Wir feiern die Auferstehung Christi: er ist nicht im Tod geblieben, sondern pflanzt in uns die Hoffnung ein, dass auch wir nicht im Tod bleiben. Mit allen, die wir lieben, gehen wir auf das Leben in Fülle bei Gott zu. Die fünfzigtägige Osterzeit lässt uns darüber freudig jubeln: „Halleluja!“ Wir freuen uns auch, dass in dieser Zeit wieder etliche Kinder vorbereitet sind, dem auferstandenen Herrn in der hl. Kommunion zu begegnen – beim Erstkommunionfest zum ersten Mal.

Ein Großereignis erwartet uns noch: Im vergangenen Jahr waren wir in Leipzig zum Katholikentag eingeladen. In diesem Jahr unterstützen wir den Evangelischen Kirchentag, der um Christi Himmelfahrt in unserer Stadt und dem nahegelegenen Wittenberg stattfindet. Gegenseitige Entschuldigungen für Feindseligkeiten der Vergangenheit wurden kürzlich schon in Hildesheim ausgesprochen. Jetzt gilt es, christliche Geschwisterlichkeit zu leben!

Zu alledem lädt Sie herzlich ein und wünscht gesegnete Ostern

Ihr Karl-Heinz Hoefs, Pfarrvikar

Liebe Gemeinde,

Junge Leute, die es sich bei der Firmung gefallen lassen, dass anstelle von Jesus Christus der Weihbischof die Hand Besitz ergreifend auf ihren Kopf legt. Sie wollen dem Herrn gehören und künftig nicht allein, sondern gestärkt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist, durchs Leben gehen: Firmung am 6. November für 24 Jugendliche! Herzlichen Segenswunsch für diesen weitreichenden Entschluss! Und: Gut weiter!

Gut weiter auch im Jahr des 500. Jubiläums der Reformation von 1517. Die Kirchenspaltung können wir nicht feiern, aber alles, was uns in und durch Jesus Christus über Konfessionsgrenzen hinweg verbindet. Was können wir da alles zusammentragen! Wir feiern mit, und zwar ein Christusjahr! Der Papst hat den Anfang gemacht: am Reformationstag (31.10.) eine gewichtige ökumenische Begegnung mit Lutheranern im schwedischen Lund. Auch in unserem nächsten Umfeld gibt es ökumenische Aktivitäten: „Eingeladen zum Fest des Glaubens…“

Als nächstes kann unser Blick zu den Vollendeten gehen die schon in Gottes Ewigkeit gerufen wurden. Für das Totengedenken sind die dunklen, tristen Novembertage, besonders die ersten bestimmt. Betend gedenken wir lieber Menschen, denen wir Gutes verdanken, die wir inzwischen trauernd loslassen mussten. Am Christkönigsfest geht das Heilige Jahr der Barmherzigkeit zu Ende. Müssen wir später nicht mehr barmherzig sein? Doch, doch. Wir sollten es bis dahin als ständige Haltung eingeübt haben! – Wie haben wir uns in diesem Jahr für Gottes Barmherzigkeit geöffnet? Auch im Bußsakrament? Vielleicht ist noch ein Endspurt fällig!

Dann Advents- und Weihnachtszeit mit reichem Brauchtum. Ein Nichtchrist mit Migrationshintergrund stellt fest, „Anders als behauptet ist der deutsche Staat gar nicht religiös neutral, denn es stehen vor und im Rathaus Weihnachtsbaume.“  Hoffentlich erschöpft sich unser Christsein nicht darin! Auch nicht nur in der Mitfeier von stimmungsvollen adventlichen und weihnachtlichen Gottesdiensten. Im Jesuskind kommt Gott liebend in unsere Nähe; er erniedrigt sich, wird hilfsbedürftig, um – herangewachsen – selbst zu helfen, zu retten. Ein Geschehen, Was durch uns dankbar aufgegriffen gehört. Gott zur Welt bringen! Welch schöner Weihnachtsauftrag! Wem kann ich helfen? Wem kann ich Gottes Liebe erfahrbar machen? Für wen wird durch mich Gott-Liebe berührbar? ”Wo Glauben Raum gewinnt“ – nicht nur in der Kirche und im behaglichen (?) Umkreis des Gemeindehauses…

„Wo zwei oder drei von euch in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Vielleicht ist von dieser Wirklichkeit mancher Beitrag im vorliegenden ”Apostel“ inspiriert der von einer stattgefundenen Gemeinde- oder Gruppenunternehmung berichtet: Weltjugendtag, Firmvorbereitung, Start des Erstkommunionkurses, Familienkreis-Ausflug, musikalische Aktivitäten, Pfarreinführung bei den Baptisten (im Schuchardtweg dann Pfarrer Jens Jacobi am 27. November) … Auch konfessionelle Grenzen hindern nicht; im ökumenischen Miteinander ist es genauso zu realisieren möglich: ”Tragt in die Welt nun ein Licht…“ Das könnte ein Motto für 2017 werden,

Herzlich grüßt mit Segenswünschen

Ihr  Karl-Heinz Hoefs, Pfarrvikar

Liebe Gemeinde,

seit September bin ich Kaplan in den Pfarreien Herz Jesu und Zu den heiligen Zwölf Aposteln. Einige von Ihnen durfte ich bereits kennenlernen und mir so auch einen ersten Eindruck von den Gemeinden in Schlachtensee und Wannsee machen. Was mir dabei immer wieder auffiel, war nicht nur ein klares Bewusstsein der Schwierigkeiten, die da sind, sondern auch sehr viel Mut und Bereitschaft, die Aufgaben anzupacken und dem zukünftigen Gemeindeleben eine robuste und geistvolle Gestalt zu geben. Dabei möchte ich Sie gerne unterstützen.

Damit Sie wenigstens eine ungefähre Vorstellung haben, wer da auf Sie zukommt, stelle ich mich hier ganz kurz vor: Getauft wurde ich 1981 in der Pfarrei Heilige Familie in Lichterfelde. Nach dem Abitur habe ich zunächst Geschichte, Spanisch und Soziologie studiert, bis ich mich 2006 beim damaligen Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky als Priesterkandidat bewarb. Nach Theologiestudium und Pastoralkurs in Erfurt, Buenos Aires, Paderborn und Fulda wurde ich zum Diakon und 2014 von Rainer Maria Kardinal Woelki zum Priester geweiht. Erste Erfahrungen in der Pastoral konnte ich bis vor kurzem in der Gemeinde Salvator im Dekanat Tempelhof-Schöneberg sammeln.

Gewiss kann ich Ihnen als Kaplan im zweiten Berufsjahr und mit Sitz in Zehlendorf weder einen eigenen Pfarrer ersetzen, noch auch nur an die Stelle ihres geschätzten Seelsorgers Pater Thomas treten. Dennoch hoffe ich, zum Nutzen der Gemeinde einbringen zu können, was mir an Gaben, Fähigkeiten und Zeit zur Verfügung steht. Dazu bitte ich Sie alle von Herzen um Ihre Begleitung und Ihr Gebet!

Bernhard Holl, Kaplan

Liebe Gemeinde,

Mein Name ist Matthias Hergert. Ich bin 61 Jahre alt und seit 1989 Ständiger Diakon in Berlin. Ich wurde beauftragt, neben dem Erteilen von Religionsunterricht in Steglitz und Pankow und dem Dienst in der Pfarrei Heilige Familie im Prenzlauer Berg, ab September 2015 als Seelsorger die katholischen Patienten im Hubertus-Krankenhaus zu besuchen. Damit gehöre ich auch zu einem kleinen Teil zu Ihrer Pfarrei „Zu den heiligen Zwölf Aposteln“. Falls Sie einmal im Hubertus-Krankenhaus sein müssen, würde ich mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Aber auch sonst stehe ich als Ansprechpartner zur Verfügung: Tel. 0178 / 693 75 89 oder Email MH140254 @t-online.de

Es grüßt Sie herzlich

Matthias Hergert, Diakon

Liebe Gemeinde,

mit der neuen Ausgabe des „Apostel“ schauen wir in die nächsten drei Monate unserer Pfarrei, spannende Monate: Es beginnt am Allerheiligenfest mit dem Blick zu der ungezählten Schar der Heiligen, nicht nur der Heiliggesprochenen! Und wenn etwa jemand nach dem Tod noch nicht beim barmherzigen Vater angekommen ist, dann beten wir für ihn besonders am Allerseelentag und in den Novembertagen. Der Volkstrauertag mit dem Gedenken an die Gefallenen – nicht nur die der Weltkriege – gehört auch in den November. Schließlich feiern wir dann das Christkönigsfest im Blick auf die Vollendung der Welt, begehen diesen Sonntag mit den evangelischen Mitchristen als Ewigkeitssonntag. Es geht mit dem Kirchenjahr das Jahr der Orden und des geweihten Lebens zu Ende.

Dieser Sonntag, 22. November, ist auch der Tag der Wahlen für den Kirchenvorstand und den Pfarrgemeinderat. Leider können sich die Kandidatinnen und Kandidaten jetzt noch nicht im „Apostel“ vorstellen, denn die endgültige Kandidatenliste steht bei Redaktionsschluss noch aus. Die Gewählten aus unserer Pfarrgemeinde übernehmen dann die Aufgabe, stellvertretend für uns alle mitzuwirken an der Kirchenentwicklung in unserem Raum; dies ist nicht zuerst eine strukturelle Aufgabe, sondern ein Prozess, der uns alle in unserem Kirchenverständnis verändern soll und muss: Als Kirche sind wir nicht in eine Kuschelecke berufen, sondern zur Mitgestaltung der Gesellschaft. Wie kann das in den heutigen Lebensverhältnissen gehen? Ist unser Tauf- und Firmbewusstsein lebendig genug, dass wir bereitwillig der Kirche, namentlich der Gemeinde, wo wir wohnen, helfen und dienen? Wir können es nicht den Gewählten allein überlassen, sondern müssen uns alle zur Verfügung stellen, jede mit ihren, jeder mit seinen Begabungen. – An dieser Stelle ein herzliches und aufrichtiges DANKE für alle, die das jetzt schon tun – in den Gremien und in anderen Aufgaben der Gemeinde!

Dann beginnt ein neues Kirchenjahr: Mit dem Advent gehen wir auf Weihnachten hin. Und es wird am 8. Dezember von Papst Franziskus in Rom St. Peter die erste der heiligen Pforten geöffnet zu einem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Barmherzigkeit ist der Grund für Gottes Menschwerdung: es war eine von Ihm ausgehende Initiative, dem Menschen, der in die Sünde geraten war, in Jesus Christus die göttliche Liebe und Barmherzigkeit zu vermitteln. Haben wir dies nicht alle nötig? Es ist keineswegs unsere menschliche Anstrengung, durch die wir erlöst werden von Verfehlungen, Versagen, von unserer Unzulänglichkeit, sondern wir sind schon erlöst durch Jesus Christus, müssen nur unser Herz dafür auftun, auch im Bußsakrament (Dekanatsbeichttag am 23.12. in Herz Jesu). Gott ist uns gegenüber barmherzig, wir sollen folglich den Mitmenschen gegenüber barmherzig sein. Das größte Geschenk für uns an Weihnachten ist Gott selbst – ER schenkt sich uns, was brauchen wir mehr! Vielleicht brauchen andere etwas, Flüchtlinge brauchen evtl. Herberge oder Zuwendung! Weihnachten ist ja nicht nur ein liebliches Fest für Kinder! – Diese überwältigend schöne Weihnachtsbotschaft und -freude – Gott mit uns – wird uns dann im neuen Jahr des Herrn 2016 begleiten.

Und zum Festtag der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess, 2. Februar) – dürfen wir dann endlich eine neue Ausgabe des „Apostel“ in der Hand halten.

Mögen diese kommenden Monate eine gesegnete Zeit für Sie sein, indem Sie selber ein Segen sind für alle, für die Sie da sind und für die Sie beten – in der Familie, in der Gemeinde, in der Welt!

Herzlich grüßt Sie, auch im Namen von Pfarrer Mertz und Kaplan Holl,

Karl-Heinz Hoefs, Pfarrvikar

Bericht des Kirchenvorstands

Hinter dem Kirchenvorstand liegen vier ereignisreiche und arbeitsintensive Jahre. Schwerpunkt der Tätigkeit waren bauliche und finanzielle Fragestellungen.

So wurde durch verschiedene bauliche Maßnahmen vor allem der Gemeindestandort Wannsee gestärkt. Die baulichen Maßnahmen wären aber zum größten Teil ohne die zahlreiche Beteiligung von Gemeindemitgliedern nicht möglich gewesen. Hier sind in erster Linie die Freunde von St. Michael zu erwähnen, die kreativ und auf vielfältige Weise dazu beigetragen haben, den finanziellen Beitrag der Gemeinde zum Glockenprojekt zu sammeln. Daneben konnten wir dank einer zweckgebundenen Spende die Heizungsanlage der Kirche und die Fenster erneuern. Als weitere besondere Baumaßnahme ist die Umgestaltung des Altarraumes zu nennen. Am Gemeindestandort Schlachtensee konnte dank einer zweckgebundenen Spende der Beichtstuhl neu gestaltet werden. Hier steht in nächster Zeit eine Teilsanierung des Daches an, entsprechende Planungen wurden aufgenommen.

In den letzten zwei Jahren hat sich der Kirchenvorstand intensiv mit dem Projekt eines Kita-Neubaus in Wannsee beschäftigt, welches aufgrund unzureichender öffentlicher Fördermittel zunächst eingestellt wurde.

Neben baulichen Maßnahmen bildeten finanzielle Fragestellungen einen weiteren Schwerpunkt in den zurück liegenden vier Jahren. Bekanntlich hatte sich der damalige Kirchenvorstand im Zusammenhang mit dem „Plan 2009“ dafür entschieden, die Kürzung der finanziellen Zuwendungen durch das Erzbischöfliche Ordinariat nicht durch Entlassungen des sogenannten technischen Personals zu kompensieren, sondern durch eigene Mittel das Personal nahezu in unverändertem Umfang weiter zu beschäftigen und das Projekt „Patenschaften initiiert (Gewinnung von „Paten“, die durch regelmäßige Zuwendungen zur Deckung der Personalkosten beitragen). Nachdem die Gemeinde bis zum Jahre 2011 immer noch von Rücklagen zehren konnte, mussten die Personalkosten in den letzten Jahren zu einem erheblichen Teil aus dem laufenden Haushalt gedeckt werden. Es wurden daher Anstrengungen unternommen, die Belastung durch die Personalausgaben zu reduzieren. So wurde der Arbeitsvertrag des Kirchenmusikers in einen Minijob umgewandelt (der darüber hinaus jetzt zu einem großen Teil von einem speziellen Förderkreis getragen wird) und der Arbeitsvertrag des Hausmeisters vorzeitig beendet. Im April 2016 geht unsere Pfarrsekretärin Frau Baldszuhn in den verdienten Ruhestand, eine sachgerechte und finanziell tragfähige Nachfolgelösung zu finden, wird eine der ersten Aufgaben des neu gewählten Kirchenvorstandes sein.

Wie dem kurzen Abriss entnommen werden kann, wird es für den neuen Kirchenvorstand auch wieder genug Herausforderungen geben, insbesondere auch deshalb, da in der neuen Amtszeit im Zusammenhang mit dem Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ zusätzliche Fragestellungen auf uns alle zukommen werden. Doch zunächst an dieser Stelle den ausgeschiedenen und nicht wieder kandidierenden Mitgliedern Karin Lau und Dr. Sebastian Fiechter, Dr. Andreas Furche, Thomas Gregull und Ulrich Locherer ein herzliches Dankeschön für ihre Mitarbeit in der zurückliegenden Amtsperiode.

Andreas Klose, Stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Und schon wieder ein Abschied …

Wir hatten lange darauf gewartet, einen neuen Pfarrvikar in unserer Gemeinde begrüßen zu dürfen. Am 8. September 2014 war es dann soweit, denn Pater Thomas Treutler OP wurde von Pfarradministrator Carl-Heinz Mertz in unserer Gemeinde begrüßt. Die Freude war groß und größer die Hoffnung, dass nun wieder Ruhe in die Gemeinde einziehen würde.

Aber wir haben unsere Träume wohl nicht mit den Vorstellungen des EBO in Einklang bringen können, denn am 30.8.2015 war die viel zu kurze Amtszeit von Pater Thomas schon wieder vorbei. Er wurde in den Pastoralen Raum nach Reinickendorf versetzt. Pater Thomas feierte in St. Michael am 29.8.2015 und in Schlachtensee am 30.9.2015 seine letzten Gottesdienste. In beiden Standorten wurde er sehr herzlich und liebevoll verabschiedet.

Wie geht es nun weiter?

Zur Unterstützung von Pfarrer Mertz wurde neben Pfarrvikar Dr. Karl-Heinz Hoefs ein neuer Kaplan bestellt, der auch für die beiden Gemeinden Zu den heiligen Zwölf Aposteln und Herz Jesu Zehlendorf zuständig sein wird. Wir begrüßen in unserer Gemeinde Kaplan Bernhard Holl sehr herzlich und wünschen ihm Glück, Gelassenheit und Gottes Segen.

Pater Thomas hatte unsere Gemeinde wachgerüttelt und mit viel Elan und guten Ideen beide Standorte wieder langsam angenähert. Er „reparierte“ in liebevoller Kleinarbeit die „Wannsee-Brücke“. Da die Zeit zu kurz war, ist der Bau leider noch nicht vollendet. Pfarrvikar Hoefs wird diesen Weg weiter gehen und es hoffentlich schaffen, dass wir wieder ein „Wir-Gefühl“ entwickeln können.

Pfarradministrator Carl-Heinz Mertz hatte ca. vier Wochen vor der Verabschiedung in Schlachtensee die Messe gefeiert und in seiner Predigt ging er auf das Evangelium vom guten Hirten ein. Er sagte, dass der Hirte seine Schafe am Stallgeruch und an den Stimmen erkennt, dass er weiß, was für sie lebensnotwendig ist und dass er für jedes Tier verantwortlich ist. Als bekannt wurde, dass Pater Thomas uns wieder verlässt, habe ich mich an diese Worte erinnert. Pater Thomas hatte kaum Zeit, alle seine „Schafe“ am Stallgeruch oder an den Stimmen kennenzulernen.

Ich möchte noch kurz auf das Willkommensgeschenk der Gemeinde bei seiner Einführung eingehen. Er erhielt ein Körbchen mit verschiedensten Pflanzen: blühende, Grünpflanzen, kleine und unscheinbare Pflanzen und große Pflanzen, die hervorstachen. Bei der Übergabe habe ich dieses Körbchen mit unserer Gemeinde verglichen.

Er hatte viele „Pflanzen“ kennengelernt, das „Unkraut“ gezupft und mit der Pflege liebevoll begonnen, als die Versetzung bekanntgegeben wurde.

Wir wünschen Pater Thomas in seinem neuen Wirkungskreis viel Glück, Freude, starke Nerven, viele gute Mitstreiter/innen und Gottes Segen,

Katharina Brimmer, ehem. Pfarrgemeinderatsvorsitzende