Hier stellen sich die verschiedenen musikalischen Gruppen unserer Pfarrei vor

►  Der Chor Michael`s Friends

 

Im Mittelpunkt der Chorarbeit steht die musikalische Mitgestaltung von Familien- und Gemeindegottesdiensten.

Der Name des Chores geht auf seine Gründung im Jahr 2002 in der katholischen Kirche St. Michael, Berlin-Wannsee zurück. Gefördert wird der Chor durch die Freunde der kath. Kirche St. Michael in Wannsee e.V.

Michaels Friends und Kindersinggruppe bei der Brautmesse Jubin im Juli 2015

Michaels Friends und Kindersinggruppe bei der Brautmesse Jubin

Repertoire

Die Chorarbeit steht bei Michael`s Friends im Zeichen moderner und klassischer Kirchenmusik. Gesungen werden klassisches Liedgut, Neue geistliche Lieder, Gospels und Spirituals. Der Chor setzt sich dafür ein, das neue geistliche Liedgut in die Gemeinde einzubringen. Seit 2017 stehen insbesondere die Lieder aus dem Jungen Gotteslob „Ein Segen sein“ und aus dem Liederbuch der Salesianer „God for You(th)“ im Mittelpunkt.

Die rund 20 Sängerinnen und Sänger von Michael`s Friends singen drei- bis vierstimmig. Der Chor wird meist von dem Berliner Organisten Patryk Lipa an der Orgel begleitet. Seit 2015 unterstützt virtuos auch der Geiger Matthias Dörge den Chor. Ouerflötist Lukas Furche und Percussionspezialist Ali Mersini begeistern ebenfalls Chor und Zuhörer.

 Chorauftritte 2017

 Musikalische Mitgestaltung der Familienmessen

 Michael`s Friends begleitet in der Regel an jedem dritten Sonntag im Monat die Familienmesse in St. Michael um 9.30 Uhr. Im Rahmen des Erstkommunionkurses (Oktober bis April) gestalten die Erstkommunikanten die Gottesdienste mit. Nach den Familienmessen sind alle Gottesdienstbesucher herzlich zum  „Frühschoppen“ im Gemeindehaus eingeladen, der von Frau Rosa Reinke durchgeführt wird.

 2017 hat Michael`s Friends auch die Heilige Messe zur Erstkommunion unter dem Thema „Der gute Hirte“ und die Dankmesse zur Erstkommunion musikalisch gestaltet. 

Weltgebetstag am 4. März 2016 in St. Michael

Weltgebetstag in St. Michael

Jubiläumsjahr St. Michael  und Patrozinium

 Anlässlich des 90. Weihefestes der St. Michaels Kirche umrahmte Michael´s Friends den feierlichen Gottesdienst am 25. Juni 2017, den Domkapitular und Ordinariatsrat Prälat Dr. Stefan Dybowski zelebrierte, mit neuen geistlichen und klassischen Liedern sowie virtuosen Werken für Orgel (Patryk Lipa) und Geige (Matthias Dörge).

 Zum Patrozinium 2017 hat Michael´s Friends die Schubert- Singmesse – unterstützt vom Berliner Organisten Dr. Christian Zacker – aufgeführt. Die Messe ist bekannt durch das berühmte „Heilig“, das auch im neuen Gotteslob aufgenommen wurde.

 Volksliedersingen

 Viel Freunde brachte das Volksliedersingen rund 50 Seniorinnen und Senioren im Seniorenheim „Am Schäferberg“ in Wannsee. 2018 gibt es ein Wiedersehen!

 

Chorleben „Wo man singt…“

 Bei der Chorfahrt 2017 ging es im Mai nach Travemünde an der Ostsee. Neben einem Fischerrundgang in Travemünde stand auch der Ausflug zur Apfelblüte ins alte Land bei Hamburg auf dem Programm. Zum Abschluss der Chorfahrt wurden wir mit viel Applaus in der katholischen Kirche St. Petrus, Timmendorfer Strand, beim Familiengottesdienst bedacht.  

2018 geht die Chorfahrt in den Harz nach Elbingerode. Unterbringung und der Chorauftritt finden im Mutterhaus der Diakonissen statt. Auf dem Programm stehen u.a. Besichtigungen von Halberstadt, des Rabensteiner Stollens und ein Besuch des Brockens.

 Einladung zum Mitsingen und Musizieren

 Jede und jeder ist herzlich eingeladen, im Chor mitzusingen oder sich mit einem Instrument in die Chorarbeit einzubringen. Die Proben von Michael`s Friends finden jeweils donnerstags um 18.30 Uhr im Gemeindehaus St. Michael, Hohenzollernstrasse 28 in 14109 Berlin-Wannsee statt.

 Chorleitung und weitere Informationen:

 Dr. Michaela Schmitz, Tel.: 0171-2613876 , E-mail: ms2312@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chorleitung und weitere Informationen:

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Michaela Schmitz, Tel.: 0171-2613876 , e-mail: ms2312@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Choralschola mit Familien vor dem Dom zu Brandenburg/Havel, 2009

Die Choralschola mit Familien vor dem Dom zu Brandenburg/Havel, 2009

Über den gregorianischen Choral

In der Regel an jedem zweiten Sonntag im Monat ein lateinisches Choralamt gesungen. Das diese Art von Gesang überhaupt noch gepflegt wird, muss gerade in der heutigen Zeit als nicht mehr selbstverständlich bezeichnet werden. Denn auch in Berlin ist diese Art von Gesangsgruppen immer seltener zu finden. Umso bemerkenswerter ist es, dass sich auch in unserer Gemeinde eine Gruppe zusammengefunden hat, um sich mit dieser Musik zu beschäftigen.

Beim gregorianischen Choral handelt es sich um einstimmige Gesänge aus der Zeit des 4.-11. Jahrhunderts, die an bestimmten Stellen der Liturgie gesungen wurden, so z.B. zum Einzug (Introitus), zur Gabenbereitung (Offertorium) oder zum Kommuniongang (Communio). Die Bezeichnung gregorianischer Choral geht auf Papst Gregor den Großen zurück, der eine erste Sammlung die sog. Propriumsgesänge veranlasste. In seiner Entstehungszeit wurden diese Gesänge durch mündliche Überlieferung in den Klöstern weitergegeben. Erste Notizen beschrieben für den Sänger nur den Melodieverlauf (also etwa Abwärts- oder Aufwärtsbewegung der Melodie), nicht aber die Melodie selbst. Die Aufzeichnungen werden Neumen genannt. Ihre Erforschung ist bis in die heutige Zeit nicht abgeschlossen. Später wurden dann mit Hilfe der sog. Quadratnoten auch der Melodieverlauf dokumentiert. Dies allerdings innerhalb von vier Notenlinien (für uns gewohnt sind wohl doch eher fünf) und mit anderen Notenschlüsseln (Nicht Violin- oder Bass-Schlüssel, sondern do- oder fa- Schlüssel).

Damit sind die größten Schwierigkeiten beim Umgang mit dem gregorianischen Choral benannt:

  1. Einstimmigkeit: wenn man zu fünft oder sechst die gleiche Melodie singen soll, so ist das nicht besonders schwierig. Schwierig wird es, wenn es so klingen soll, als wenn nur einer singt. Dafür müssen alle zu jeder Zeit des Stückes absolut das gleiche tun: gemeinsam atmen, gleiche Vokalfärbung gleiche Lautstärke etc. Je nach Größe der Gruppe kann dies ein langwieriger Prozess sein. Umso größer ist die Begeisterung bei den Sängern, wenn diese Angleichung hörbar wird.
  2. Notation der Stücke: es bedarf einer gewissen Übung, sich in der Notation zurechtzufinden. Wenn die Choralschola singt, wird ein großer Teil der musikalischen Interpretation anhand der Neumen erarbeitet. Dies setzt natürlich den genauen Melodieverlauf anhand der Quadratnotation voraus.

Nachdem unsere Schola in den letzten Jahren in relativ gleichbleibender Besetzung geprobt hat (zurzeit jeden Mittwoch 20.00 Uhr in der Kirche), haben wir sowohl in der Stimmangleichung als auch im Umgang mit der Notation gemeinsame Erfahrungen gesammelt. Dies hat es uns ermöglicht, neben dem schon erwähnten Dienst an jedem zweiten Sonntag im Monat, im vergangenen Jahr in unserer Kirche und im vergangenen Jahr in Neuruppin Konzerte zu veranstalten.

 

Leitung und weitere Informationen:

Andreas Müller, e-mail:  Kirchenmusik@hl-12-apostel.de

 

 Kirchenchor Zu den Hl. Zwölf Aposteln

Hauptaufgabe unseres Kirchenchores, seit 1992 unter der Leitung von Herrn Andreas Müller, ist die musikalische Gestaltung der Gottesdienste, daneben aber auch die Mitgestaltung von (Gemeinde-)Feiern und Aufführung von Konzerten. Wir sind zurzeit ca. 28 Sängerinnen und Sänger in vier Stimmen, proben das meist klassische Repertoire montags im Pfarrhaus Schlachtensee, und sind jederzeit offen für neue Mitglieder. Unser Kirchenchor besteht nun seit gut 60 Jahren, ist also fast so alt wie unsere Pfarrei, und zwei Mitsänger sind annähernd so lange bei uns aktiv !

Auf Chorfahrt in Thüringen im Oktober 2014, hier vor der Bachkirche in Arnstadt

Auf Chorfahrt in Thüringen im Oktober 2014, hier vor der Bachkirche in Arnstadt

Dabei ist das Repertoire ebenso umfangreich wie vielfältig. Letztlich wurden aber in den letzten Jahren hauptsächlich die nachfolgend aufgeführten musikalischen Linien verfolgt:

►   Geistliche Musik der Deutschen Klassik (W. A. Mozart, J. Haydn)

►   Französische Romantik  (Ch. Gounod, C. Saint-Saens, G. Faure)

►   Deutsche Romantik  (G. Rheinberger, M. Reger, A. Bruckner)

►   Bach-Choräle

►   Sakralmusik der Renaissance  (G. Palaestrina , A. Gabrieli, O. di Lasso)

►   Neues Geistliches Lied

 

So proben wir zurzeit eine Orchestermesse von W. A. Mozart, die evtl. Weihnachten zur Aufführung gelangen wird (Missa brevis in C-Dur von 1775, „Piccolomini-Messe“, KV 258). Die musikalische Gestaltung des Hochamts am Stephanus-Tag ist seit Jahren eine feste Tradition in unserer Pfarrei, die von vielen Gottesdienstbesuchern als ein Höhepunkt der Weihnachtstage empfunden wird, und die neben der ortsgebundenen Gottesdienstgemeinde auch zahlreiche Gäste anzieht. Vermutlich verfügen wenige Berliner Pfarreien am Zweiten Weihnachtsfeiertag über eine derart gut gefüllte Kirche.

Ansonsten treten wir als Chor typischerweise 6-10 mal während des Kirchenjahres in Erscheinung, typische Ereignisse sind die musikalische Gestaltung der Liturgien zu Ostern, Pfingsten und zu Hochfest Christkönig, ebenso wie Erstkommunion- und Firmfeiern (2012 in der Kathedrale St. Hedwig), a-capella Konzerte (vorwiegend in der Adventszeit), aber auch Trauungen oder Requien.

Im Abstand von einigen Jahren bearbeitet der Kirchenchor über einen längeren Zeitraum jeweils ein musikalisches Projekt das abseits der kirchlichen Liturgie in konzertanter Form aufgeführt wird. Höhepunkte dieser Art waren sicherlich die Aufführung der Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile in G-Dur von Charles Gounod, im Deutschen meist kurz Cäcilien-Messe genannt, im Juli 2010, und des Requiems op. 48 von Gabriel Fauré im Mai 2013, jeweils in Begleitung des Lietze-Orchesters Berlin-Charlottenburg und unterstützt durch Mitsänger des Chores der kath. Kirchengemeinde St. Matthias Berlin-Schöneberg.

Aufführung der Cäcilien-Messe in der Zwölf-Apostel-Kirche, Juli 2011

Aufführung der Cäcilien-Messe in der Zwölf-Apostel-Kirche, Juli 2011

Es versteht sich von selbst, dass bei einem Kirchenchor das Gesellige nicht zu kurz kommen darf; so verbleiben wir mindestens einmal im Monat nach der Probe zum fröhlichen Beisammensein. Fest etabliert ist auch die jährliche Chorfahrt (meist über ein verlängertes Wochenende), die uns dieses Jahr nach Thüringen geführt hat, mit zahlreichen Stadtführungen und Besuchen in den Kirchen Erfurts und Arnstadts.

Unser Kirchenchor sucht immer Mitsänger, natürlich fehlen uns insbesondere jüngere Chormitglieder, aber auch „ältere Semester“ sind immer herzlich willkommen. Die musikalischen Hürden sind nicht so hoch wie oftmals vermutet wird, im Allgemeinen genügt es eine Melodie nachsingen zu können, und als Anfänger kann man sich gern von der Masse mittragen lassen.

Wenn Sie also Freude an geistlicher Musik und am gemeinsamen Singen und Musizieren haben, schauen Sie doch einfach zur Chorprobe bei uns vorbei, Montag abends um 19.30 Uhr im Apostelsaal der Pfarrei Zu den hl. Zwölf Aposteln in der Wasgenstraße 20.

Andreas Furche

 

Leitung und weitere Informationen:

Andreas Müller, e-mail:  Kirchenmusik@hl-12-apostel.de